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Einladung

09. Mrz 2026 – 20:00 Uhr

Vorbereitung einer Initiative 'Nein zum Kriegsertüchtigungsplan der Kirchen'

Seit dem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine wird staatlicherseits versucht, die Gesellschaft auf einen möglichen Krieg vorzubereiten. Mit dem bisher noch inter-nen Arbeitspapier der Kirchen unter dem Titel „Ökumenisches Rahmenkonzept Seelsorge und Akutintervention im Spannungs-, Bündnis und Verteidigungsfall“ (auch „Geistlicher OP-Plan“ genannt) wird versucht, die evangelische und katholische Kirche in diese Vorbereitungen auf kriegerische Auseinandersetzungen einzubeziehen. Die „Krisenresilienz“ in einem Verteidigungs-, Spannungs- oder NATO-Bündnisfall wird zum Narrativ für Kriegsplanungen. 
 
Eine solche Kriegsertüchtigung der Kirchen lehnen wir ab. Krieg, der nach Gottes Willen nicht sein soll, bedeutet immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod. Unsere kirchliche Aufgabe ist die geistliche und seelsorgerliche Begleitung der Menschen, nicht aber die Beteiligung an Anstrengungen, unsere Kirchen kriegstüchtig zu machen!
 
Aus den Reihen der Initiative Christlicher Friedensruf kam die Idee, kirchlich Mitarbeitende in Deutschland zu einer Verweigerung der Mitarbeit an kriegsvorbereitenden Maßnahmen aufzurufen und für die Unterschrift einer entsprechenden Erklärung zu gewinnen.
 
Einen Vorschlag für so eine Erklärung hat Prof. Gottfried Orth, Mitglied im Ökumenischen Institut für Friedenstheologie, gemacht. Er lautet: Erklärung für eine Kirche, die ihrer seelsorgerlichen und geistlichen Aufgabe treu bleibt - „Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. Ich lehne deshalb als Beschäftigte/Beschäftigter im Bereich der Kirchen jede Schulung oder Fortbildung für den Kriegsfall ab und werde mich daran nicht aktiv beteiligen. Ich lehne weiterhin jede Maßnahme ab, die den im Krieg verletzten oder getöteten Soldatinnen oder Soldaten und deren Angehörigen den Vorrang vor der Begleitung der Zivilbevölkerung gibt. Das ändert nichts an meiner Bereitschaft, in allen Notfällen meine seelsorgerliche und geistliche Hilfe zur Verfügung zu stellen.“ 
 
Die Vorbereitung dieser Aktion unter dem Titel  „Nein zum Kriegsertüchtigungsplan der Kirchen“ hat federführend die Kommission Friedenspolitik von pax christi übernommen und lädt Sie und Euch zu einer Zoom-Konferenz am 9. März 2026, 20 Uhr, ein.
 
Nur Angemeldete können an der Zoom-Konferenz teilnehmen. Die Zugangsdaten zur Zoomkonferenz werden 2 Tage vorher versendet.
 
Anmeldungen und Rückfragen per Mail an  wolfgangkramer49@gmx.de
 
Dr. Susanne Edel                                          Wolfgang Kramer
Netzwerk Friedensinitiative                             pax christi, Kommission Friedenspolitik


 

Zeiten

  • 09. Mrz 2026 – 20:00 Uhr